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Variabler Inset

Nahbereiche von Gleitsichtgläsern sind nach innen versetzt, damit sich die Nahblickfelder des konvergierenden Augenpaares entsprechend der Blickfeldforderung decken. Diese Seitenversetzung der Nahbereiche wird auch als Inset bezeichnet.

Beim Blick in die Nähe erfordern die horizontalen prismatischen Nebenwirkungen des Brillenglases eine Ablenkung der Fixierlinien, deren Größe von der dioptrischen Wirkung abhängt. Das hyperope Augenpaar muss beim Blick in die Nähe umso stärker konvergieren, je höher der Scheitelbrechwert des Brillenglases ist; das myope Augenpaar muß weniger stark konvergieren, je höher der Scheitelbrechwert ist.

Dieser Zusammenhang wird bei Carl Zeiss Vision mit dem variablen Inset in besonderer Weise berücksichtigt. Durch den variablen Inset findet der Brillenträger immer das größtmögliche binokular nutzbare Blickfeld vor. Der variable Inset ist ein wichtiger Baustein der Horizontalsymmetrie.

Veredelung von Brillengläsern

Die Veredelungsmöglichkeiten bei Brillengläsern reichen von der einfachen Entspiegelung bis zu Hightech Schichtsystemen, vom Oberflächenschutz bei Kunststoffgläsern bis zu Tönungen und Farben nach individuellen Wünschen.
Hightech Schichten wie z.B. ZEISS LotuTec vereinen auf Brillengläsern viele Tragevorteile in einem Schichtpaket:

  • Excellente Haltbarkeit durch Hartschicht:
    optimale Materialabstimmung, durch Nano-Partikel verstärkt
  • Bequeme Brillenpflege durch Clean Coat:
    wasserabweisend, schmutzabweisend, ölabweisend
  • Hervorragende Transparenz durch Entspiegelung:
    bestmögliche Sicht, geringe Restreflexion

Verspiegelung

Verspiegelungen schaffen interessante Effekte bei Brillengläsern – vom leichten Schimmer bis zur totalen Verspiegelung.

Prinzip der Verspiegelung

Verspiegelungsschichten werden durch Aufdampfen von Interferenzschichten im Vakuum erricht. Im Gegensatz zur Entspiegelungsschicht, deren Reflexminderung durch auslöschende Interferenz erzielt wird, kann durch verstärkende Interferenz eine Verspieglung bewirkt werden. Durch unterschiedliche Dicken der Interferenzschichten können unterschiedliche Reflexfarben erreicht werden.

Effekte durch Verspiegelungen

Der Verspiegelungseffekt – die wahrzunehmende Intensität der Verspiegelung – ist abhängig von der Grundtönung des Brillenglases. Bei farblosen oder nur leicht getönten Brillengläsern wirkt sich die Verspieglungsschicht wie ein leichter Schimmer auf dem Brillenglas aus. Je dunkler die Tönung wird, umso intensiver wird auch der Verspieglungseffekt. Bei ganz dunklen Tönungen sind die Augen des Brillenträgers durch die Verspiegelungsschicht nicht mehr sichtbar.