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Reflexion

Aufgrund des Brechzahlunterschieds zwischen Luft und Glas ergeben sich an einem Brillenglas Reflexionen, die sich störend für den Brillenträger auswirken.

Nachteile nicht entspiegelter Brillengläser

Licht, das von hinten auf das Brillenglas trifft, wird in das Auge des Brillenträgers gespiegelt. Dieser nimmt störende Reflexbilder und Lichtschleier von Objekten wahr, die sich hinter ihm befinden. Licht, das von vorne auf das Brillenglas trifft, wird im Innern des Glases mehrfach reflektiert. Beim Austritt aus dem Brillenglas gelangt es ebenfalls in Form störender Lichtschleier in das Auge des Brillenträgers.

Auch an der Hornhaut des Auges entstehen Reflexe, die vom Brillenglas in das Auge gespiegelt und dort als Reflexbilder wahrgenommen werden. Der Brillenträger nimmt dann das Spiegelbild seines eigenen Auges wahr.

Alle diese störenden Reflexbilder und Lichtschleier sind dem direkten Bild überlagert. Sie vermindern den Kontrast und können sogar den Informationsinhalt verfälschen. Insbesondere beim Autofahren in der Nacht und bei regennasser Fahrbahn irritieren sie den Brillenträger.

Nach vorne gerichtete Reflexe werden vom Brillenträger nicht wahrgenommen. Sie behindern jedoch den freien Blick in das Auge des Brillenträgers und sind aus kosmetischer Sicht unvorteilhaft.

Refraktion

In der Augenheilkunde steht dieser Begriff für den Brechwert der optischen Korrektur, mit der ein Auge bei Fernakkommodation einen unendlich fernen Objektpunkt scharf auf die Netzhaut abbildet.

Im weiteren Sinne bezeichnet Refraktion auch die Ermittlung der Korrektionswerte einer Fehlsichtigkeit. Hierbei unterscheidet man zwischen der objektiven Refraktion, die von einem Messgerät bestimmbar ist, und der subjektiven Refraktion, die eine Auskunft des Untersuchten erfordert und den Einfluss verschiedener Faktoren auf die Wahrnehmung berücksichtigt.

RV Terminal®

Mit dem computergestützten Anpass-System lassen sich, ausgehend von der natürlichen Kopf- und Körperhaltung, die erforderlichen Daten zur Brillenglas-Optimierung und Zentrierung über zwei Videobilder hochpräzise ermitteln. Die digitale Messtechnologie mit Bildanalyse vermisst – nach der genauen anatomischen Anpassung der Brillenfassung – alle wichtigen Daten für das Zusammenspiel der Augen mit den Brillengläsern punktgenau auf 1/10 Millimeter.

Warum ist die Anpassung so wichtig?

Die richtige Lage der Zentrierpunkte ist Garant für bestmögliche Verträglichkeit und spontane Angewöhnung der neuen Brille. Denn jeder Mensch hat asymmetrische Gesichtshälften, und das hochsensible Auge reagiert selbst bei kleinsten Differenzen auf Dauer mit Sehbeschwerden und Ermüdungserscheinungen.
Zudem büßen Brillengläser schon bei geringen Anpassfehlern stark an Leistungsfähigkeit ein – 40% oder mehr Verlust an optischer Leistung sind bei konventioneller Brillenanpassung keine Seltenheit. Die exakte Messung durch das RV Terminal® bietet optimalen Sehkomfort, da die ideale Lage der Linsen in der Fassung und vor dem Auge präzise ermittelt wird.

Animation zur Brillenanpassung bei zeiss.de.